Mi. Feb 26th, 2020

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"Butenland" – Ein Appell an unser Gewissen!

BILD: Peter Becker , Karin Mück, Jens Gerdes und Marc Pierschel

Leipzig – Der Kinosaal zur Premiere von “Butenland” war voll und ausverkauft. Alleine diese Tatsache hat gezeigt die Menschen zeigen Bewusstsein für das Leid der Tiere in der Milchproduktion – und nicht nur da.
Der Film selbst habe ich als sehr positiv empfunden. Das Empfinden für die Tiere war berührend und ist tief in meine Seele eingedrungen. Die Tiere wurden als das dargestellt was sie wirklich sind: Lebewesen mit Empfindungen, Gefühlen und Seele. Sie sind keine “Maschinen” die Milch zu produzieren haben.
Im laufe des Filmes bekommt man mehr und mehr ein schlechtes Gewissen Milchprodukte unter diesen Umständen zu kaufen. Die heile Welt der “Milka-Lila-Kuh” bekommt gewaltige Risse. Aufklärungsarbeit tut in diesem Falle NOT. Die Menschen haben nicht das Recht Tiere auszubeuten und ihnen die Kälber zu entreisen direkt nach der Geburt.
Wir Menschen sollten umdenken und uns nicht die Tiere, die Natur und die Umwelt insgesamt unterjochen. Wir sollten darüber nachdenken welche Menschen wir in politische Positionen bringen, wo diese genau das anrichten was Menschen, Tiere und Umwelt zerstört.

Ein gutes Beispiel von Dummheit in der Politik und Tierschutz ist die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner:
“CDU will zu enge Käfige legalisieren – Bundesagrarministerin Julia Klöckner will die seit Jahrzehnten verbotenen zu engen Einzelkäfige für Sauen legalisieren. Ein Verordnungsentwurf der CDU-Politikerin streicht die Vorschrift, dass die Tiere ihre Beine ausstrecken können müssen. Erst nach einer Übergangsfrist von bis zu 17 Jahren müssten diese „Kastenstände“ ein bisschen größer als bislang üblich und die Zeiten der Tiere darin verkürzt werden.”

Peter Becker (Redaktion)